Telefon

Unseren Service erreichen Sie
täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr unter
0800 202 032

Unser Kundenservice

Die feine englische Art

Die feine englische Art

Unser Katalog

Gern schicken wir Ihnen sofort den aktuellsten Katalog per Post ins Haus. Füllen Sie hierzu einfach unser Bestellformular aus.

Jetzt Katalog bestellen

Unsere Kataloge sind immer ein Lesevergnügen. Es macht einfach Spaß, darin zu blättern und immer wieder Neues, Interessantes und Ungewöhnliches (eben typisch Britisches) zu entdecken!

Im Katalog blättern

Eine schöne englische Landschaft
BLOG
Die feine englische Art

Doppelt gemoppelt

Doppelt gemoppelt

Die englische Sprache kennt viele putzige Doppelwörter.

Die englische Sprache kennt viele putzige Doppelwörter. Manche reimen sich und manche nicht, viele sind offenbar direkt aus dem Kinderzimmer in die Alltagssprache gewandert oder wortmalerisch oder beides. Die Briten mögen sie mehr als die Amerikaner.

Ein paar Beispiele gefällig?

  • „Higgeldy-piggeldy“ heißt „durcheinander“ oder auch „zusammengeschustert“ (da steckt vermutlich ein Schweinchen im Wort, oder?).
  • „Fuddy-duddy“: von gestern;
  • „hanky-panky“: verdächtig;
  • „helter-skelter“; „holterdipolter“ – wir Deutschsprachigen können das auch! Als Hauptwort ist „helter-skelter“ übrigens eine nostalgische Jahrmarkt-Riesenrutsche.

Weiter geht's:

  • „hoity-toity“: eingebildet;
  • „easy-peasy“: babyleicht;
  •  „nitty-gritty“: elementar.
  • „Hodge-podge“ und „pell-mell“ heißen beide „chaotisch“;
  • „airy-fairy“ bedeutet abgehoben.
  • Sehr beliebt ist „arty-farty“, übertrieben künstlerisch – damit sind zum Beispiel Leute gemeint, die auf Ausstellungseröffnungen wichtigtuerische Kommentare von sich geben. Also schon etwas sehr Spezielles!

Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Unser Favorit, gerade jetzt mit Blick auf Halloween: „It gives me the heebie-jeebies“. Heißt: Das macht mir Gänsehaut.

Nicht-reimende Varianten sind zum Beispiel

  • „chit-chat“ oder „tittle-tattle“ für Geplauder und „Klatsch und Tratsch“ sowie
  • „knick-knack“ für kleine Ornamente, bei uns auch „Nippes“ genannt.
  • Und „flip-flops“ kennen wir natürlich alle. Manche von uns haben sie dieses Jahr von Mai bis Oktober getragen und uns an ihrem speziellen Sound, der sicher auch die Grundlage für das Wort bildet, erfreut.  

Wie schon die Überschrift dieses Beitrags zeigt und weitere Beispiele wie

  • „Hokuspokus“,
  • „Wirrwarr“ oder
  • „Singsang“ belegen,

hat auch die deutsche Sprache Ähnliches zu bieten. Aber seltener. Vielleicht liegt es daran, dass die Einwohner der Britischen Inseln eine ausgeprägte spielerische Neigung haben und auch einen stärkeren Sinn fürs Absurde – und kleine Wortspiele einfach super-duper finden.

Schreiben Sie uns einen Leserbrief

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Redaktion sich die Entscheidung vorbehält, ob und wann Ihr Leserbrief an dieser Stelle veröffentlicht wird.

Ihre E-Mail Adresse, den Vornamen und Ihren Namen benötigen wir zur Direktkommunikation zu Ihrer Veröffentlichung, etwa um Missbrauch und Fälle von Rechtsverletzungen unterbinden zu können. Ihre Daten werden ausschließlich in Zusammenhang mit dieser Kommentarfunktion genutzt und zu diesem Zweck in elektronischer Form gespeichert. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder Teile davon erfolgt ausdrücklich nicht. Die entsprechende Datennutzung akzeptieren Sie mit dem Ausfüllen und Absenden dieses Formulars. Weitere Informationen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte füllen Sie das Formular aus (alle Felder müssen ausgefüllt sein).

Leserbriefe (1)

  • Gabriel Lauchard
    am 24.10.2018
    sehr netter Beitrag !!

    wo man auch was Lernen kann !

Neuen Leserbrief schreiben

Mehr aus der Rubrik "Sprachecke"

Die Evolution der britischen Sprache

Sprachecke | von Judith Heede

Von Shakespeare zum modernen Slang

Die englische Sprache ist wie eine Tasse Tee mit einem Schuss Whisky: traditionell, aber mit einer besonderen…

Weiterlesen
Die schönsten irischen Segenswünsche

Sprachecke | von Petra Milde

Ein Schritt ins neue Jahr ist immer auch ein bisschen ein Schritt ins Ungewisse. Trotz aller Planung und vieler Termine, die schon für 2025 im…

Weiterlesen
Ein Ausschnitt des berühmten Teppich von Bayeux

Sprachecke | von Stephan Mark Stirnimann

Ein Erbe der normannischen Eroberung

Woher kommt es, dass man bei britischen Autorinnen (etwa Daphne du Maurier), britischen Militärs (wie Sir Peter…

Weiterlesen
Weihnachtskarten auf Englisch

Sprachecke | von Judith Heede, Julia Stüber

Mit Stil, Charme und einem Hauch britischer Nostalgie

Es gibt sie: die perfekte Weihnachtskarte, die nicht nur herzlich, sondern auch ein kleines…

Weiterlesen