Der Frühling ist da und wir können endlich wieder auf der Terrasse oder dem Balkon sitzen und dort den Kaffee oder Tee genießen. Das Wetter ist gerade nicht danach? Kein Problem, dann decken wir eben doch wieder drinnen und holen uns die Sonne mit diesen herrlichen Lemon Curd Tartlets ins Haus!
Die kleinen Mürbeteigschälchen sind schnell gebacken und wer keine entsprechenden Förmchen hat, behilft sich mit einem Muffinblech. Der Teig wird dann nicht ganz bis zum Rand der tiefen Mulden hochgeführt und man erhält kleinere, aber dafür mehr Tartlets.
Zutaten
(für 6 Tartlets mit etwa 9 cm Durchmesser)
Für den Teig:
- 160 g Weizenmehl Type 405
- 100 g kalte Butter
- 30 g Puderzucker
- 1 Eigelb
- 1-2 EL kaltes Wasser
Für das Lemon Curd:
- 120 ml Zitronensaft (von 2 - 3 Zitronen, je nach Größe)
- Fein geriebene Schale einer Zitrone
- 100 g feiner Zucker
- 2 Eier Größe L
- 60 g kalte Butter
Zur Dekoration:
Puderzucker und/oder Zitronenscheiben
Zubereitung
Für den Mürbeteig werden Mehl, Butter und Puderzucker miteinander zu feinen Streuseln vermengt. Am besten gelingt das, indem man alles mit den Fingerspitzen miteinander verreibt. Das Eigelb und einen Esslöffel kaltes Wasser darunterkneten. Es sollte einen festen, aber geschmeidigen Teig ergeben. Eventuell muss man noch einen Esslöffel Wasser mehr verwenden. Den Teig für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und daraus Kreise ausstechen. Die sollten groß genug sein, um die Tartletformen samt Rand auszufüllen. Diese Kreise in die gefetteten Formen legen und leicht festdrücken. Den Teigboden mit einer Gabel mehrfach gründlich einstechen, um zu verhindern, dass er sich beim Backen anhebt. Das klassische Blindbacken mit Erbsen ist unserer Erfahrung nach hier nicht nötig.
Die Tartlets für etwa 12 – 15 Minuten backen, bis sie leicht Farbe nehmen. Aus dem Ofen nehmen, aber erst nach dem Abkühlen vorsichtig aus den Formen lösen.
Für das Lemon Curd wird der Zitronensaft mit dem Zucker und der Zitronenschale in einer feuerfesten, wärmeleitenden Schüssel verrührt. Die Eier kommen dazu und werden mit einem Mixer gründlich untergerührt.
Nun wird im heißen Wasserbad weitergearbeitet. Dazu kommt die Schüssel in einen passenden Topf mit leicht siedendem Wasser. Sie darf aber nicht den Boden berühren, sondern sollte nur gerade eben bis ins Wasser reichen. Mit einem Schneebesen muss nun unermüdlich gerührt werden, bis aus der Flüssigkeit eine dicke, sämige Creme geworden ist.
Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen, die Butter in kleinen Würfeln dazugeben und unter die heiße Creme rühren.
Das Lemon Curd wird nun mit einem Esslöffel in die Tartlets gefüllt und darf darin abkühlen.
Zur Dekoration kann man die Ränder der Tartlets mit Puderzucker bestauben (gerne auch schon vor dem Einfüllen der Creme, wenn man den Puderzucker-Rand klar abgegrenzt haben möchte) und dünn geschnittene Zitronenscheiben auf die Törtchen legen.
Tipp: Wenn etwas Teig übrig bleibt, kann man daraus einfach Mürbeteigplätzchen ausstechen und backen. Restliches Lemon Curd schmeckt auch wunderbar auf Scones oder Frühstücksbrötchen.
Wer sich das Selbermachen des Lemon Curds ersparen möchte, kann auf hochwertige fertige Produkte zurückgreifen, wie beispielsweise auf das von Wilkin & Sons hier im Shop.


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