Der Weihnachtspullover – zu Englisch Christmas Jumper – gehört zu den kurioseren und auch jüngeren Festbräuchen. Die ersten Exemplare tauchten, passend zur modisch etwas schrillen Ära, in den 1980er Jahren im Vereinigten Königreich auf. Von dort schwappte die Welle in die Vereinigten Staaten, wo sie aber „Christmas Sweaters“ heißen, da ein „Jumper“ dort kein Pulli, sondern eine Art Hängerkleidchen ist. Inzwischen sind sie auch bei uns beliebt, wobei es (mindestens) zwei Varianten gibt – den dezenten Christmas Jumper mit einem hübschen festlichen, vielleicht auch ein wenig humorvollen Motiv. Und den weniger dezenten mit Glitzer, knallbunten Figuren, albernen Sprüchen und teilweise sogar blinkenden Lichtern, der im Halbdunkel eines Pubs eher am Platz ist als in der Christmette oder an der Festtafel. Aber … alles Geschmackssache.
Die auch bei uns populäre Verfilmung des Tagebuches der Bridget Jones (unter dem Titel „Schokolade zum Frühstück“) trug 2001 zur Verbreitung dieses Modeartikels bei. Bridget, die grundsätzlich hinter dem falschen Mann herläuft, schwärmt für ihren unseriösen Chef Daniel und findet den grundguten Anwalt Mark langweilig. Dass Mark einen Strickpulli mit einem dümmlich dreinschauenden Elch samt roter Nase trägt, als sie ihn kennenlernt, ist nicht hilfreich. Aber dann – dreimal dürfen Sie raten.
Wie heißt der Schauspieler, der in dem Elchpulli nach eigenen Angaben am Filmset ganz furchtbar schwitzte und seitdem Weihnachtspullis komplett ablehnt? Den dritten Buchstaben des Nachnamens, if you don´t mind.
Vorname: 5 Buchstaben, Nachname: 5 Buchstaben


Suche



Leserbriefe (0)
Keine Leserbriefe gefunden!