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Krisenbewältigung im Familienunternehmen THE BRITISH SHOP: Interview mit Robert Siebel (Teil 1)

Krisenbewältigung im Familienunternehmen THE BRITISH SHOP: Interview mit Robert Siebel (Teil 1)

Unternehmensnachfolger Robert Siebel (Wenn Sie auf das Bild klicken, zeigen wir Ihnen weitere Fotos, die beim Interview für die WDR-Lokalzeit entstanden.)

Ende April war ein Kamerateam der WDR-Lokalzeit bei uns zu Gast, und wir gewährten Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche. Geschäftsführer Wolf Siebel und Unternehmensnachfolger Robert Siebel berichteten zudem über die Maßnahmen zur Krisenbewältigung im Familienunternehmen.

In diesem Zusammenhang haben wir, die Redaktion des Blogs von THE BRITISH SHOP, ein Interview mit Robert Siebel geführt. Darin erzählt uns der Sohn des Unternehmensgründers etwas über die Firmenphilosophie bei THE BRITISH SHOP, die Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden sowie über die Veränderungen durch die Corona-Krise. Wir werfen auch einen Blick in einen der mitarbeiterstärksten Unternehmensbereiche, die Logistik, und sprechen über die Wiedereröffnung unseres Ladengeschäftes.

Wie ist die Firmenphilosophie von THE BRITISH SHOP?

Unsere Intention ist es, unseren Kunden besonders typische und originelle britische Produkte anzubieten, die für den British Lifestyle stehen. Es gibt viele Persönlichkeiten, Eigenheiten und Landschaften in Großbritannien, mit denen man sich gut identifizieren kann. Da sind z. B. die Royals und Rosamunde Pilcher zu nennen, die typisch englische Küche, die wunderschönen Küstenlandschaften, aber auch die Cotswolds und der Lake District. Unsere Produkte bringen dieses britische Lebensgefühl nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. In diesen drei Ländern sind wir der einzige Versandhändler mit dieser großen Produktvielfalt. Unseren anspruchsvollen Kunden bieten wir besondere, hochwertige Mode, z. B. die typischen Wachsjacken und Tweed-Sakkos, zudem Garten-Werkzeuge, englische Laptrays sowie typisch britische Spezialitäten und Bücher. Zudem erzählen wir gerne die Geschichten rund um unsere Produkte und präsentieren unsere Lieferanten. Es ist uns sehr wichtig, sowohl als Unternehmen als auch im privaten Bereich möglichst viele Bezüge zu den Britischen Inseln zu haben. Daher unternehmen wir viele Reisen nach Großbritannien und Irland, u. a. für Messebesuche, Treffen mit Lieferanten, Foto-Reisen für unsere Katalog-Shootings.

Was hat sich durch die Corona-Krise in Sachen Firmenphilosophie verändert?

Gerade die zuletzt genannten Reisen sind leider derzeit nicht möglich. Wir mussten den persönlichen Kontakt zu Lieferanten stark reduzieren und stehen mit ihnen nun vor allem via Telefon und E-Mail im Kontakt. Im Unternehmen selbst setzen wir mehr Technik ein, um u. a. das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. Ebenso gehören Video- und Telefonkonferenzen jetzt zur Standard-Kommunikation. In allen großen Abteilungen, u. a. im Einkauf und in der Logistik, haben wir einen Schichtdienst etabliert, um die Personenzahl pro Raum zu reduzieren. Auch im Kundenservice haben wir den Abstand der Schreibtische vergrößert, um die Abstandsregeln zu wahren.

Was lernt THE BRITISH SHOP aus der Krise? Was wird danach anders sein?

Wir lernen daraus, dass das Arbeiten auch unter anderen Rahmenbedingungen möglich ist. Auch nach der Krise werden wir mehr Gesprächstermine mithilfe technischer Hilfsmittel realisieren, um zum einen Zeit, zum anderen Reisekosten zu sparen. Außerdem konnten wir bereits die Erkenntnis gewinnen, dass es für uns als Familienunternehmen essenziell ist, vom ersten Moment an Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen gut zu informieren, sie durch eine klare Kommunikation mitzunehmen und ihnen dadurch Sicherheit und Rückhalt gerade in schwierigen Zeiten zu geben.
Unsere Sorge gilt all unseren Geschäftspartnern, mit denen wir zusammenarbeiten, denn wir hoffen, dass gerade die kleineren Manufakturen die Krise wirtschaftlich überleben werden. Wir tun unser Bestes, sie in dieser Situation zu unterstützen.

Noch ein Wort zu den Mitarbeitern: Was erwartet die Geschäftsführung von ihnen in der Krise?

Wir haben uns früh entschieden, jedem Mitarbeiter zu versprechen, dass alle Arbeitsplätze trotz der Krise gesichert sind. Es ist uns bewusst, dass jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin individuell anders betroffen ist. Das heißt für uns, dass beide Seiten, also Arbeitgeber und Arbeitnehmer flexibel sein und sich an die Gegebenheiten anpassen müssen. Diese Krise zeigt uns auch, wie viel jedem einzelnen Mitarbeiter daran liegt, auch in schwierigen Zeiten für unser Familienunternehmen dazusein.

Blicken wir mal in einen der mitarbeiterstärksten Unternehmensbereich, die Logistik. Bevor wir uns den krisenbedingten Auswirkungen zuwenden, beschreib uns bitte den normalen Ablauf zwischen einer Bestellung und der Anlieferung der bestellten Ware beim Kunden!

Unsere Logistik ist in vier Bereiche aufgeteilt: Wareneingang, Kommissionierung, Versand/Verpacken, Retouren. Normalerweise werden die Bestellungen eines Tages gesammelt, am nächsten Tag ausgedruckt, anhand der Rechnungen wird die Ware für jeden Auftrag kommissioniert, verpackt und dann verschickt. Dies alles geschieht innerhalb eines Tages.

Was ist anders in diesen besonderen Zeiten?

Der Arbeitsablauf ist natürlich der gleiche wie sonst auch, aber wir haben aus Hygiene-Sicherheitsgründen die Logistikmitarbeiter in zwei Teams aufgeteilt, die wochenweise im Wechsel arbeiten, sodass jeden Tag nur die Hälfte der normalen Mitarbeiteranzahl tätig ist. Nur so können wir die notwendigen Sicherheitsabstände gewährleisten, können aber leider jeden Tag auch nur eine verringerte Anzahl an Paketen packen und verschicken. Zusätzlich arbeitet die Logistik jetzt auch teilweise samstags.

Worauf muss THE BRITISH SHOP in der Logistik derzeit besonders achten?

Essenziell sind natürlich die Hygienemaßnahmen eines jeden einzelnen, also Abstand zum Kollegen halten, Hände regelmäßig waschen und desinfizieren, Husten- und Nießetikette usw. Unseren großen Pausenraum darf derzeit nur eine begrenzte Personenzahl gleichzeitig nutzen. Besser finden wir es, wenn Pausen bei schönem Wetter draußen verbracht werden.
Bei der Warenanlieferung achten wir darauf, dass kein Externer unsere Räumlichkeiten betritt, und die Übergabe der Pakete an DHL erfolgt kontaktlos.

Welche äußeren Rahmenbedingungen, auf die THE BRITISH SHOP keinen Einfluss hat, erschweren derzeit die Arbeit in der Logistik?

Kurz gesagt: Es kommt viel rein und es geht viel raus. D. h., nicht nur unsere Logistik ist durch den geringeren Personaleinsatz stark belastet, sondern auch die DHL-Paketzentren sind es aufgrund der Vielzahl von Versandaufträgen in ganz Deutschland. Teilweise ist das Paketaufkommen lt. DHL so hoch wie zur Weihnachtszeit. Das verlängert die Lieferzeiten an unsere Kunden natürlich auch.
Wir bemerken zudem, dass die Warenflüsse nicht mehr so reibungslos funktionieren wie gewohnt, da auch die anliefernden Speditionen und Zusteller überlastet sind, weshalb es gelegentlich zu Verzögerungen in unserem Wareneingang kommt.

Dies war der erste Teil unseres Interviews mit Robert Siebel. Hier können Sie den zweiten Teil lesen.

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